Über uns

Das MTV Blasorchester Wolfenbüttel ist ein Amateurorchester unter der musikalischen Leitung von Daniel Groneberg.
Wir spielen das ganze Repertoire der Blasmusikliteratur: vom Marsch über die Polka bis hin zu klassischen Werken, Film- und Poptiteln. Damit können wir Veranstaltungen aller Art wie Stadt- und Vereinsfeste, Schützenfrühstücke, Familienfeiern, Geburtstage, Hochzeiten und vieles mehr musikalisch umrahmen. Zu besonderen Ehrungen spielen wir auch den Zapfenstreich.
Unsere Musik
Traditionelles: Märsche und Polka
- Zapfenstreich
- Wir grüßen mit Musik
- Stelldichein in Oberkrain
- Textilaku
- Flotte Musikanten
- Wir sind die Kinder von der Eger
- Schützenliesl Polka
- Aus Böhmen kommt die Musik
- Fliegermarsch
- Bozner Bergsteigermarsch
- Wiener Praterleben
- Rot sind die Rosen
- Wir Musikanten
- Brikett-Polka
- High Spirits
- Die Regimentskinder
- Marsch der Soldaten des Robert Bruce
- Rosamunde
- It’s a long way to Tipperary
- Die Sonne geht auf
- Musik, Musik!
- Vogelwiese
- Zeitlos
- Böhmischer Traum
- Freude zur Musik
- Marsch der Niedersachsen
- Preußens Gloria
- Alte Kameraden
- Gablonzer Perlen
- Per Aspera ad Astra
- Military Escort
Symphonische Stücke
- Arsenal
- Queens Park Melody
- Fascinating Drums
- Cornfield Rock
- My Dream
- The James Bond Theme
- Pokemon
- Happy Marching Band
- Mister Dixie
- Beyond the sea
Party
- ABBA Gold
- Crazy little thing called love
- Don’t stop me now
- Rocking Elise
- Nessja
- Ich war noch niemals in New York
- Udo Jürgens live
- The cream of Clapton
- American Pie
- Raindrops ceep falling on my head
- Santiano
- Best of Beatles
- Halleluja
- I’m still standing
- Rolling in the deep
- Valerie
- You can’t hurry love
- That way
- Mambo No.5
- Atemlos
- Er gehört zu mir
- Living next door to Alice
- Hey Jude
- Ein Bett im Kornfeld
- Dieter Thomas Kuhn
- Wahnsinn
- Italo Poo Classics
- Pur Party Hitmix
- Y.M.C.A.
- Go west
- Sweet Caroline
- 80er Kult-Tour
- 80er Kult-Tour 2
- Nena!
- It’s raining men
- Flashdance
- Take on me
- Final Countdown
- One moment in time
- My way
- Highway to hell
- Smoke on the water
- Tequila
- Layla
- Let me entertain you
- Der Zug hat keine Bremse
- Music
- Rock it
- Can’t take my eyes off of you
- Les Humphries in Concert
Weihnachten
- traditionelle Stücke wie z.B. „Alle Jahre wieder“ oder „Kommet ihr Hirten“
- Last Christmas
- Trumpet Voluntary
- O come, all ye faithful
- Deck the hall
- Mary’s boychild
- We wish you a merry Christmas
- Go tell it on the mountain
- Little drummer boy
- Hark! The herald angels sing
- Jingle bells
- Feliz Navidad
- Rudolph, the red nosed reindeer
- Sleigh ride
- Santa Claus is coming to town
- Winter Wonderland
- White Christmas
- Let it go – Frozen
- Christmas Swing
- Merry Christmas everyone
- Happy Christmas/War is over
Der Vorstand


Der Vorsitzende
David Kirkham
Der Dirigent
Daniel Groneberg


Die Notenwartinnen
Svenja Gröer und Eva Paulsen
Die Öffentlichkeitsbeauftragten
Sibylle König und Frank Kraft


Der Zeugwart
Sebastian Hartwich
Die Schriftführerin
Andrea Klingner

Die Instrumentengruppen

Die Flöten:
Janne, Charlotte, Lena, Laura, Henning, Annika, Andrea, Sibylle, Mandy (fehlt), Paula (fehlt)
Die Klarinetten:
Bennet, Tanja, Clara, Eva, Stefan, Norina, Katja


Die Fagotte:
Anne
Die Saxophone:
David, Ulrike, Svenja, Jens, Patricia, Madeleine, Theodor, Veronika (fehlt)


Die Trompeten:
Mara, Matthias, Celina, Maximilian, Steffy, Frank, Jeannine, Lasse, Tina
Die Hörner:
Jannes und Leandra


Die Posaunen:
Eric, Dirk, Katharina, Lukas
Die Tenorhörner:
Astrid, Florian, Maj-Britt, Linda (fehlt)


Die Schlagzeuger:
Moritz, Louis, Sebastian, Georg, Michael
Der Dirigent:
Daniel

Unsere Geschichte
Angefangen hat diese Formation im Frühjahr 1954, als sich junge Leichtathleten, Basketballer und andere Musik begeisterte zusammenfanden und unter der Regie von Harri Decker und Karl Heinz Steinhoff den Fanfarenzug gründeten. Der Verein unter seinem damaligen Vorsitzenden Gerhard Höhne stellte dafür 1.000 DM zur Verfügung, wovon 13 Fanfaren und 4 Landsknechtstrommeln gekauft wurden. Der erste öffentliche Auftritt war anlässlich des Kreisturnfestes am 13. Juni 1954. Zunächst in weißen kurzärmeligen Hemden und Lederhosen gekleidet wuchs der Fanfarenzug in den nächsten Jahren ständig, wobei die Auftritte bei Turn- und Schützenfesten ihm zu steigender Popularität verhalfen und die dabei erzielten Einnahmen zum Kauf neuer Instrumente reichten.

Die Teilnahme an Landes- und Deutschen Turnfesten brachte die Gruppe in Kontakt zu anderen Zügen, so dass der reine Fanfarenzug sich Anfang der sechziger Jahre zum Musikzug mit den klassischen Blasinstrumenten Trompeten, Flügelhörnern, Posaunen, Hörnern, Tenorhorn, Bariton, Holzblasinstrumenten und Tuben weiterentwickeln konnte. Viel später konnte dann auch großes Schlagwerk mit Tanzschlagzeug und Kesselpauken erworben werden. Im Laufe der Zeit wurde die Besetzung mit Flöten und Saxophonen komplettiert. So hat das Orchester heute die klassische Blasmusikbesetzung, die es ihm erlaubt, volkstümliche, klassische und moderne Blasmusik zu spielen und natürlich die umfangreiche Marschliteratur im Repertoire hat. Davon konnten und können sich die Freunde des Blasorchesters bei den Auftritten in der näheren und weiteren Umgebung, bei Auftritten in Fernsehsendungen und vor allem bei den seit 1971 in ununterbrochener Folge veranstalteten und beim Publikum sehr beliebten Herbstkonzerten im Lessingtheater und jetzt in der Lindenhalle überzeugen, wobei diese in den letzten Jahren durch Gäste wie Chöre, aber auch Tänzer unserer Tanzsportabteilung und Jazztänzerinnen und Solisten eine Bereicherung erfahren haben . In den mehr als sechzig Jahren seiner Geschichte waren schätzungsweise mehrere Hundert junge und ältere Menschen Mitglieder des Orchesters, eine genaue Statistik darüber wurde aber nicht geführt.
Herausragende Ereignisse in dieser Zeit waren: Teilnahme an Landesturnfesten, den Deutschen Turnfesten in München 1958, Essen 1963, Berlin 1968 mit einer begeisternden Musikschau vor 70 000 Gästen im Olympiastadion; Teilnahme an den Landestreffen der niedersächsischen Turnerspielleute in Peine, Celle, Salzhausen und Wilhelmshaven; Teilnahme an Partnerschaftsveranstaltungen der Stadt Wolfenbüttel in Sèvres/Frankreich 1964, 1967, 1972 und 1988; Teilnahme an der USA-Reise des MTV 1970 mit Begründung der Partnerschaft mit Kenosha/Wisconsin und der USA-Reise 1974. Mitwirkung im Remake des Rühmann-Filmes „Die Feuerzangenbowle“ unter der Regie von Helmut Käutner von 1970 mit Nadja Tiller, Walter Giller, Uschi Glas u. a. Aufnahme einer Langspielplatte „Blasmusik aus Wolfenbüttel“ 1975; Schaffung der sog. Bortfelder Bauerntracht im Jahre 1992, die hier in der ostfälischen Region früher getragen wurde.
Das Blasorchester als Abteilung hat auch Abteilungsleiter, die für die organisatorischen Dinge verantwortlich sind; Hinzu kommt aber das schwierige Geschäft des Aushandelns und Abschlusses von Verträgen mit Veranstaltern, wobei meist die Verfügbarkeit der Laienmusiker zum Veranstaltungszeitpunkt nicht immer sofort übersehen werden kann.
In den Anfangsjahren hatte diese Aufgabe Harri Decker, der auch für die Musik zuständig war. Wegen des beruflich bedingten Umzuges nach Braunschweig übernahm Georg Ottensmeier die organisatorische Leitung, dem der leider viel zu früh verstorbene Heinz Peter Poddig folgte. Detlef Lehmann (kurzes Intermezzo zwischesn zwei Amtsperioden von Poddig) und Edmund Stefan (1984 und 1985) hatten diese Position ebenfalls inne. Von 1987 bis 2006 war Horst Schatz verdienstvoller Abteilungsleiter. Ab Frühjahr 2006 führte Hermann Rohenkohl die Abteilung. Ihm gelang es, das Orchester zu „verjüngen“, wobei die Zusammenarbeit mit den Bläserklassen des Theodor-HeussGymnasiums hilfreich war. Im Jahr 2014 erfolgte eine weitere Verjüngung auch des Leitungsteams, David Kirkham war und ist jetzt offiziell Abteilungsleiter. Bis zu seinem viel zu frühen Tod im Jahr 2022 unterstützte ihn Hermann Rohenkohl.


Den Reigen der musikalischen Leiter eröffnete nach Harri Decker Günter Meinecke, ein Polizeikollege von Harri Decker, der später auch Leiter des Polizeimusikkorps Hannover war. In den späten sechziger Jahren war der legendäre Wolfenbütteler Kapellmeister Heinrich Pinkernelle musikalischer Leiter. Sehr fruchtbar war die Zeit mit dem früheren Chef des Heeresmusikkorps I in Hannover, Major Martin Kothe von 1971 bis 1984. 1985 bis 1989 folgte Hermann Holzapfel als Dirigent. Überaus erfolgreich war und ist jetzt wieder die Tätigkeit von Prof. Dr. Franz Riemer, mit dem das Orchester einen sehr dynamischen und pädagogisch geschickten Dirigenten hat. Berufliche Veränderungen nach Hannover unterbrachen diese Tätigkeit leider von 1998 bis 2010. Von 1998 bis zum Jahre 2007 war Herbert Hennig, ehemals Solotrompeter am Stadttheater Halberstadt, musikalischer Leiter des Blasorchesters. Ihm folgte für zwei Jahre Wolfgang Bühnemann. Seit 2010 zeichnete wieder Prof. Dr. Franz Riemer für die – äußerst erfolgreiche – musikalische Entwicklung des Ensembles verantwortlich, der in der Probenarbeit und bei Auftritten von David Kirkham unterstützt wurde. Am 10.11.2023 übergab Prof. Dr. Riemer den Taktstock des Chefdirigenten an Daniel Groneberg.

Text von Peter Kiehne
